Choe Han-gi
崔漢綺GelehrterSilhak-Gelehrter1803~1877
Choe Han-gi (1803–1879) war ein Silhak-Gelehrter und Philosoph der späten Joseon-Zeit. Er begründete die „Lehre vom Gi" (Gihak), die den Ursprung der Welt durch das Gi erklärt, und vertrat ein auf Erfahrung und Beobachtung gestütztes Denken. Er hinterließ ein umfangreiches Werk von über tausend Bänden, darunter das Jigujeonyo, und war gemeinsam mit Persönlichkeiten wie Kim Jeong-ho an der Anfertigung von Karten beteiligt, womit er zur Entwicklung der Geographie beitrug. Indem er westliches Wissen bereitwillig aufnahm und die Gelehrsamkeit Joseons mit der Welt zu verbinden suchte, ging er einen bedeutsamen Schritt hin zum modernen Denken.
Wichtige Leistungen
- Entwickelte 'Gihak' (Philosophie des Qi), eine empiristische Philosophie
- Synthetisierte westliche Wissenschaft und östliches Denken im späten Joseon
Verwandte Orte
Seoul