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Geschichten von Persönlichkeiten
Japanische Kolonialzeit

Han Yong-un (Manhae)

韓龍雲Buddhistischer MönchDichterUnabhängigkeitsaktivist

1879~1944

Han Yong-un (1879–1944), unter seinem Künstlernamen Manhae bekannt, war während der japanischen Kolonialherrschaft über Korea buddhistischer Mönch, Dichter und Unabhängigkeitsaktivist. Er kritisierte die Passivität des damaligen Buddhismus, forderte dessen Reform und trat dafür ein, dass sich der Buddhismus in die realen gesellschaftlichen Verhältnisse einbringen solle; zugleich war er im Presse- und Bildungswesen tätig. Als einer der 33 nationalen Vertreter der Bewegung des 1. März ergänzte er die „Drei öffentlichen Gelöbnisse" der Unabhängigkeitserklärung, und während seiner Haft verfasste er „Über die Unabhängigkeit Koreas", um für Unabhängigkeit und Freiheit einzutreten. Bekannt ist er auch für seinen Gedichtband „Das Schweigen des Geliebten".

Wichtige Leistungen

  • Vertreter der 1.-März-Bewegung (Manhae), schrieb 'Schweigen des Geliebten', buddhistische Reform

Verwandte Orte

Seoul Simujang (Seongbuk)Hongseong Geburtshaus von Manhae