Jajang
慈藏 · 590~658
Jajang (590–658) war ein buddhistischer Mönch von Silla während der Zeit der Drei Königreiche. Nach dem Studium im Tang-China stieg er während der Regierungszeit der Königin Seondeok zum Daeguktong (Oberster Klostervorsteher) auf und beaufsichtigte die Mönchsgemeinschaft und die Ordensregeln. Er schlug den Bau der neunstöckigen Holzpagode von Hwangnyongsa vor und leitete damit ein Vorhaben, das Sillas Entschlossenheit zum Schutz des Landes versinnbildlichte; zudem gründete er den Tongdosa-Tempel, wo er Reliquien des Buddha beisetzte und sich der Festlegung der Ordensregeln widmete. Seine Tätigkeit trug dazu bei, den Buddhismus Sillas auf staatlicher Ebene zu systematisieren. Der Tongdosa-Tempel in Yangsan und der Woljeongsa-Tempel am Berg Odaesan in Pyeongchang werden als Orte überliefert, die eng mit seinem Wirken verbunden sind.
Wichtige Leistungen
- Nationaler buddhistischer Aufseher unter Königin Seondeoks Herrschaft — schlug Bau der 9-stöckigen Pagode von Hwangnyongsa vor, gründete Tongdosa und etablierte buddhistische Gebote