Jo Gwangjo
趙光祖Gelehrter1482~1519
Jo Gwang-jo (1482–1520) war ein Gelehrtenbeamter und neokonfuzianischer Denker der Joseon-Zeit, der unter König Jungjong die konfuzianischen Idealvorstellungen von Herrschaft in die Wirklichkeit umsetzen wollte. In Ämtern wie dem des Generalinspekteurs trieb er weitreichende Reformen voran, darunter ein auf Empfehlung beruhendes Prüfungssystem, die Abschaffung der taoistischen Ritualbehörde Sogyeokseo und die Aberkennung überhöhter Verdienste, die verdienten Untertanen zugesprochen worden waren. Seine Laufbahn endete jäh, als gegnerische Fraktionen die Kimyo-Säuberung herbeiführten und ihn zum Tode verurteilten; sein Reformgeist blieb jedoch als Sinnbild der späteren Sarim-Gelehrtenpolitik bestehen.
Wichtige Leistungen
- Radikale Reformen (Hyeonryangkwa-Prüfung, Abschaffung von Sogyeokso, Streichung von Verdienstträgern), in der Gimyo-Literaturpurge hingerichtet
Verwandte Orte
SeoulHwasun Juksu-Seowon