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Geschichten von Persönlichkeiten
Joseon-Dynastie

Sin Sukju

申叔舟GelehrterPremierminister

1417~1475

Sin Suk-ju (1417-1475) war ein Gelehrter und Staatsmann der frühen Joseon-Zeit, der sich sowohl in der Sprachwissenschaft als auch in der Diplomatie auszeichnete. Unter König Sejong wirkte er an der Schaffung des Hunminjeongeum, der koreanischen Schrift, mit und verfasste das Haedong Jegukgi, ein Werk über Nachbarländer wie Japan und die Ryūkyū-Inseln, das die Grundlagen der frühen Joseon-Diplomatie mitprägte. In den Wirren, in denen der Thron von Danjong auf Sejo überging, stieg er als Unterstützer Sejos zum Kanzler auf; die Kontroverse um diesen Gesinnungswechsel wird im Volksmund mit der Herkunft des Namens „sukju namul", der rasch verderbenden Mungbohnensprosse, in Verbindung gebracht.

Wichtige Leistungen

  • Beteiligte sich an der Schöpfung von Hunminjeongeum und schrieb Haedong Jegukgi, Kontroverse über Treuewechsel von Danjong zu Sejo (Ursprung des Namens 'sukju-Keimlinge')

Verwandte Orte

Seoul