Politik der nationalen Auslöschung und Zwangsjapanisierung der Namen (Changssikaemyeong)
Cultural Erasure Policy and Forced Name Changes (Soshi-kaimei)
Japan forderte unter dem Deckmantel der Kaiserlichen Staatsbürger-Assimilation das Verbot der koreanischen Sprache, den Besuch shintoisischer Schreine und die Annahme japanischer Familiennamen. Es war der Höhepunkt der Kolonialpolitik, die darauf abzielte, die koreanische nationale Identität zu tilgen.
Wichtige Entwicklungen
- 황국신민화Erzwungene Rezitation des Kaisertreue-Eids
Japan zwang Koreaner, einen Treueid auf den japanischen Kaiser aufzusagen.
- 1938년Abschaffung des Koreanischunterrichts
1938 wurde das Fach Koreanisch von Pflicht- auf Wahlfach herabgestuft und de facto an Schulen verboten.
- 1939년Erzwungene Namensänderungen
Ab 1940 zwang Japan Koreaner im Rahmen der Soshi-kaimei-Politik zur Annahme japanischstämmiger Familiennamen.
- 신사참배Erzwungener Schreinbesuch
Schüler und Zivilisten wurden zum Besuch shintoistischer Schreine gezwungen, um die koreanische Nationalidentität durch die Staatsreligion zu tilgen.
- 전시 동원Zwangsarbeit, Einberufung und Trostfrauen
Während des Pazifikkriegs mobilisierte Japan Koreaner zwangsweise als Arbeiter, Soldaten und Trostfrauen für die Armee.