
Vorgeschichte
Von der Altsteinzeit, als die Menschen begannen, Werkzeuge herzustellen, bis zur Jungsteinzeit, in der Ackerbau und Sesshaftigkeit Wurzeln schlugen. Eine Zeit vor der Schrift.
- 약 70만 년 전
Beginn des Paläolithikums
Man verwendete geschlagene Steinwerkzeuge (Faustkeile) und führte ein mobiles Leben als Jäger und Sammler. Die Jeongokri-Fundstätte in Yeoncheon ist exemplarisch.
- 약 30만 년 전
Herstellung acheuléischer Werkzeuge wie Faustkeile
In Jeongokri (Yeoncheon, Provinz Gyeonggi) wurden beidseitig bearbeitete acheuléische Faustkeile ausgegraben, die belegen, dass es auch in Ostasien eine hochentwickelte Altsteinzeitkultur gab.
- 약 10만 년 전
Leben in Höhlen und primitiven Hütten
Die Paläolithiker schützten sich vor Kälte und wilden Tieren, indem sie in Höhlen oder einfachen Hütten am Flussufer in Gruppen lebten und ein nomadisches Leben führten. Die Durubong-Höhle in Cheongju (Nord-Chungcheong) ist eine der bedeutendsten Fundstätten.
- 약 4만 년 전
Entwicklung feiner Steinwerkzeuge im Jungpaläolithikum
Im Jungpaläolithikum wurden kleine, präzise Steinwerkzeuge wie Klingenabschläge und gestielte Speerspitzen hergestellt. In der Suyanggae-Fundstätte in Danyang wurden zahlreiche solcher Steingeräte entdeckt.
- 약 BC 8000
Beginn des Neolithikums
Polierte Steinwerkzeuge und kammverzierte Keramik wurden hergestellt; Ackerbau und Sesshaftigkeit begannen. Die Amsa-dong-Fundstätte in Seoul ist exemplarisch.
- 약 1만 년 전
Aufkommen von Schliffsteinen und früher Keramik
Mit dem Ende der Eiszeit begann die Jungsteinzeit: Polierte Steinwerkzeuge und frühe undekorierte Töpferwaren tauchten auf. Die Fundstätte Gosanri auf der Insel Jeju gilt als repräsentatives Beispiel.
- 약 8천 년 전
Verbreitung der Kammstrichkeramik
Im mittleren Neolithikum verbreitete sich eine Keramik mit eingeritzten Kammstrichmustern über die gesamte koreanische Halbinsel. Besonders viele Funde stammen aus Amsadong in Seoul und der Muschelhaufenfundstätte Dongsaem-dong in Busan.
- 약 BC 4000
Bauerndörfer entstehen
Man baute Hirse und Hühnerhirse an und lebte gemeinsam in Grubenhäusern, was zur Bildung von Clan-Gemeinschaften führte.
- 약 5천 5백 년 전
Primitiver Glaube und Schmuckanhänger
Die neolithischen Menschen pflegten Urglauben wie Animismus und Totemismus. Mit Muschelmasken und Schmuckanhängen aus Tierzähnen übten sie Magie und Körperschmuck. Fundstätten wie Dongsamdong (Busan) und Yeondaedo (Tongyeong) liefern entsprechende Belege.