
Sangdalam
Provinz Gyeongsangbuk Stadt Pohang 남구 연일읍 새마을로766번길 21
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Pohang Sangdalam ist eine grabhütende Einsiedelei (bunam), die zum Schutz des Grabes und zum Gebet für die Ruhe des Verstorbenen errichtet wurde, als das Grab von Son So — des Gründungssiedlers des Gyeongju-Son-Clans des Dorfes Yangdong und Zivilbeamten der frühen Joseon-Zeit — angelegt wurde. Auf einem nahegelegenen bunam (einer Einrichtung für Ahnenriten) beruhend, ist es ein 1484 wiederaufgebautes Ritualhaus (jaesil), das anschließend 1595 und 1786 instand gesetzt wurde und so seinen heutigen Zustand erreichte. Sangdalam ist ein giebelgedecktes Gebäude mit einem ㄱ-förmigen Grundriss; beim Wiederaufbau von 1484 wurde der Teil des Pavillons mit erhöhtem Holzboden (Hwasuru) hinzugefügt, was ihm sein heutiges Aussehen verleiht. Zudem wird die eigentümliche Dachkomposition des gajeok-Daches (eines an das Giebeldach der Haupträume angefügten Daches) auf die Zeit des Wiederaufbaus datiert, was ihm hohen wissenschaftlichen Wert verleiht. Es ist auch ein bedeutendes Beispiel, bei dem sich der historische Prozess der Umwandlung in ein Ritualhaus als konfuzianische Einrichtung anhand von Aufzeichnungen und baulichen Überresten belegen lässt. Als Ritualbau für die Grabhut und Ahnenriten der Joseon-Zeit bewahrt Sangdalam die baulichen Merkmale des 15. Jahrhunderts gut; angesichts seines hohen historischen und wissenschaftlichen Werts wird es als würdig erachtet, zum nationalen Kulturerbe erklärt zu werden.