
Inwangsa (Seoul)
Seoul Bezirk Jongno 통일로18가길 16-1 (무악동)
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Da die Annalen der Joseon-Dynastie verzeichnen, dass König Taejo im Inwangsa den Mönch Josaeng traf, lässt sich erkennen, dass der Tempel unter der Schirmherrschaft Taejos spätestens 1397 gegründet wurde. Seine Gründer waren der große Mönch Muhak und der Seon-Meister Josaeng; es heißt, dass am ersten und fünfzehnten jedes Monats im Naewondang Dharma-Versammlungen abgehalten wurden und die Predigten das Hoguk-Inwang-Geumgang-Banya-Baramil-Sutra (Sutra des wohlwollenden Königs, der die Nation beschützt) darlegten. In der Regierungszeit von Sejong wurde in der Absicht, die Joseon-Dynastie zu beschützen, der Berg Inwangsan genannt und der Tempel als Inwangsa bezeichnet; doch in der Regierungszeit von Yeonsangun wurde Inwangsa mit der Begründung, man könne den Palast sehen, zusammen mit Bokseam und Geumganggul aufgehoben. Später wurde er wiederhergestellt und eine beträchtliche Zeit lang unterhalten, brannte jedoch während des Imjin-Kriegs nieder, sodass nur die Ruinenstätte des Tempels übrig blieb. Danach errichtete um 1910 der Laienpraktizierende Bak Seon-mul das Seonamjeongsa um den Seonbawi (Seon-Fels), und Mönche wie Seoong, Tanong, Jain und Daewon setzten sein Werk fort, erbauten Daewonam, Bogwangjeon, Gwaneumjeon und Geungnakjeon und widmeten sich der geistigen Übung. 1942 wurde er als Zweigtempel des Bongeunsa des Jogye-Ordens eingegliedert, und 1977 wurden fünf Hallen innerhalb des Inwangsa samt Grund und Boden dem Inwangsa geschenkt, sodass er 1988 als traditioneller Tempel Inwangsa ausgewiesen und eingetragen wurde.