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Kulturerbe-Routen
Sudeoksa (Yesan)
Joseon-Dynastie

Sudeoksa (Yesan)

Provinz Chungcheongnam Landkreis Yesan 덕산면 수덕사안길 79

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Über diesen Ort

Sudeoksa ist ein Tempel am Südfuß des Bergs Deoksungsan (495 m), eines Gipfels der Charyeong-Bergkette, der sich in der Nähe der heißen Quellen von Deoksan erhebt. Er ist so groß, dass er als Haupttempel des 7. Diözesanbezirks des Jogye-Ordens des koreanischen Buddhismus dient und die Jogye-Tempel der Naepo-Region in Chungnam verwaltet. Um das 6. Jahrhundert während der Baekje-Zeit gegründet, ist er ein alter Tempel mit einer fast 1.500-jährigen Geschichte und einer so schönen Landschaft, dass er zur Sehenswürdigkeit Nr. 1 des Landkreises Yesan gewählt wurde. Der Gründungslegende nach verliebte sich ein junger Mann beim Anblick eines Mädchens, und die Bedingung, die das Mädchen für die Heirat stellte, war der Bau eines Tempels. Nachdem er den Tempel gebaut und die Hand des Mädchens ergriffen hatte, verschwand es – es stellte sich heraus, dass das Mädchen eine Verkörperung von Avalokiteshvara (Gwanseeum Bosal) gewesen war. Der mit einer solchen Legende gegründete Sudeoksa ist bis in die Gegenwart gelangt, nachdem er während der Goryeo- und Joseon-Dynastie sowie der japanischen Kolonialzeit mehrfach instand gesetzt wurde. Hier sind Kulturgüter von der Baekje-Zeit bis zur Joseon-Dynastie ausgewogen erhalten: nicht nur das als Nationalschatz ausgewiesene Daeungjeon sowie das als Schatz ausgewiesene Nosananbul Gwaebultaeng und das Lotos-Sutra (Myobeop Yeonhwagyeong), sondern auch zahlreiche von Chungcheongnam-do ausgewiesene Kulturgüter wie eine dreistöckige und eine siebenstöckige Steinpagode. Darüber hinaus werden im Geunyeok Seongbogwan verschiedene buddhistische Kulturgüter aufbewahrt, und auf dem Gelände befinden sich auch das strohgedeckte Haus, in dem der Maler Lee Ung-no (1904-1989) künstlerisch tätig war, die historische Stätte von Lee Ung-no (Gasthaus Sudeok) sowie das Seon-Kunstmuseum, das Werke von Lee Ung-no und moderner sowie zeitgenössischer Künstler ebenso wie buddhistische Kunst ausstellt. Das Tempelaufenthaltsprogramm (Temple Stay) bietet je nach Nachfrage und Vorlieben vielfältige Programme an.