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Schlachtfeld von Bukcheon des Imjin-Krieges in Sangju
Joseon-Dynastie

Schlachtfeld von Bukcheon des Imjin-Krieges in Sangju

Provinz Gyeongsangbuk Stadt Sangju 경상대로 3123

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Über diesen Ort

Das Schlachtfeld von Bukcheon des Imjin-Krieges in Sangju ist eine heilige Stätte der Landesverteidigung, an der während des Imjin-Krieges das Zentralheer und das Provinzheer von Joseon in einer offenen Feldschlacht auf die Hauptstreitmacht des japanischen Heeres trafen und etwa 900 Mann ihr Leben ließen. Als die Japaner 1592 in Busan landeten, zogen etwa 60 Mann des Zentralheeres von Joseon nach Süden, um sie aufzuhalten. Hier war es, wo diese Männer zusammen mit etwa 800 wehrfähigen Männern, die der Sangju-Magistrat Gwon Gil und Bak Geol über Nacht aufboten – insgesamt etwa 900 –, verzweifelt gegen etwa 17.000 japanische Soldaten kämpften und bis zum letzten Mann fielen. Um ihren patriotischen Geist zu ehren, wurde der Schrein Chungnyeolsa errichtet, und die Geistestafeln der Gefallenen – Yun Seom, Gwon Gil, Kim Jong-mu, Yi Gyeong-ryu, Bak Ho, Kim Jun-sin, Kim Il, Bak Geol und der namenlosen Märtyrer – wurden dort aufgestellt. Ursprünglich war in der Region Sangju nur eine Stele (Sauibi) erhalten, die dies festhielt, doch 1990 wurden ein Schrein und eine Ausstellungshalle errichtet und Gebäude, die zum alten Regierungsamt von Sangju gehört hatten, hierher versetzt, wodurch der Ort zu einem Park wurde. Dort stehen das Taepyeongnu, das der Torturm des Bezirksamts von Sangju war; das Sangsangwan, das Gästehaus, das die Gesandten des Hofes nutzten; und das Chimcheonjeong, ein amtlicher Pavillon, den der Sangju-Magistrat Jeong Gon-su 1577 (im 10. Jahr von König Seonjo) außerhalb des Südtors der Stadtfestung von Sangju errichten ließ und Yeondang nannte, das den Gelehrten als Ort der Rast und des literarischen Schaffens diente. Alljährlich wird am 4. Juni (Sonnenkalender) eine Gedenkzeremonie abgehalten, um die Seelen dieser Männer zu ehren, und die Stätte dient den nachfolgenden Generationen als lebendige Stätte der Geschichtsbildung.