
Sangju Ojakdang
Provinz Gyeongsangbuk Stadt Sangju 낙동면 선상서로 1975
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Sangju Ojakdang ist ein Wohnhaus, das Jo Jeong, ein Anführer der Gerechten Armee der Joseon-Dynastie, errichtete. Ursprünglich umfasste es etwa 40 Gefache (kan), wurde jedoch 1781 teilweise abgetragen, sodass heute nur noch der Haupttrakt (anchae), der Männertrakt (sarangchae) und ein im Haus errichteter Familienschrein (gamyo) erhalten sind. Es steht ein Stück südlich von Sangju Yangjindang, mit dem Rücken zum dahinterliegenden Berg und dem Bach Jangcheon sowie den weiten Weizenfeldern ringsum zugewandt. Tritt man durch das Haupttor, so stehen im weiten Sarang-Hof, um ein Mitteltor gruppiert, links und rechts der Mitteltortrakt und der Sarangchae; die Front misst 7 Gefache, die Seiten je 2 mal 2. Hinter dem Sarangchae liegt der Anchae mit 5 Gefachen Front und 2 Gefachen Tiefe, bestehend aus Küche, Innenzimmer, holzgedielter Halle und einem gegenüberliegenden Zimmer. An der Ecke der Mauer links hinter dem Anchae befindet sich der Familienschrein, und außerhalb der gegenüberliegenden Mauer steht der Bulcheonwi-Schrein des Jo Mok-su. Im Anchae sind die Räume vorn und hinten angeordnet, und über der Küche wurde eine Vorratskammer (gobang) zur Aufbewahrung allerlei Hausrats angelegt. Auf den Kapitellen der viereckigen Pfeiler, deren Kanten abgeschrägt und gerundet wurden, tragen als Lotusknospen geschnitzte Hölzer die Hauptbalken. Es bewahrt nicht nur die Merkmale eines Wohnhauses der mittleren Joseon-Zeit, etwa die nach alter Art gefertigten Türen und Fenster, sehr gut, sondern weist auch viele Ähnlichkeiten mit den baulichen Merkmalen von Yangjindang auf, was seinen Wert hoch erscheinen lässt.