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Kulturerbe-Routen
Yuamseowon
Joseon-Dynastie

Yuamseowon

Provinz Gyeongsangbuk Stadt Andong 와룡면 서주길 571-4

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Über diesen Ort

Yuamseowon wurde 1761 im gemeinsamen Beschluss der örtlichen konfuzianischen Gelehrten (Sarim) errichtet, um die Gedenktafel des Meisters Yi Jeong-baek (Beiname Nakgeumheon) aufzubewahren und ihm Opferrituale darzubringen; es steht auf dem Yuam-Grat an der Grenze zwischen Dojin-ri (Bukhu-myeon) und Juha-ri (Waryong-myeon). Als 1592 die japanische Invasion (Imjin-Krieg) ausbrach, stellte der damals 40-jährige Meister Yi Jeong-baek ein Freiwilligenheer auf und wurde zu dessen Befehlshaber ernannt; er errang zahlreiche Kriegsverdienste in Andong, Yecheon, Sangju, Uiseong, Gunwi und andernorts, verlegte im Folgejahr sein Lager nach Miryang und schlug die japanischen Truppen bei Eungcheon, Gyeongju und weiteren Orten zurück. Ein Seowon ist eine private lokale Bildungseinrichtung der Goryeo- und Joseon-Zeit, gegründet, um die Tafeln bedeutender konfuzianischer Gelehrter zu bewahren, Rituale abzuhalten und die örtliche Bevölkerung zu bilden und sittlich zu formen. Yuamseowon wurde 1786 nach Hapgye-ga verlegt, 1868 (5. Regierungsjahr König Gojongs) infolge des Erlasses des Regenten Heungseon Daewongun zur Abschaffung der Seowon abgerissen und später 1936 wiederhergestellt. Auf dem Gelände befinden sich der Schrein Jondeoksa, eine Lehrhalle, das Amt für die Ritualvorbereitung (Jeonsacheong) und das Geistertor (Sinmun). Der Schrein Jondeoksa hat ein Giebeldach von 3 Jochen an der Front und 2 Jochen an der Seite und ist mit Windbrettern versehen; die Lehrhalle besitzt ein Walmgiebeldach von 4 Jochen an der Front und 3 Jochen an der Seite mit 4-jochigen Seitenkammern. Das Geistertor hat ein Giebeldach von 3 mal 1 Joch, und das Ritualamt ist ein Giebeldachbau von einem mal einem Joch. Die Rituale werden hier alljährlich am Jungjeong-Tag des dritten Mondmonats abgehalten.