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Kulturerbe-Routen
Gyeongheungsa (Gyeongsan)
Joseon-Dynastie

Gyeongheungsa (Gyeongsan)

Provinz Gyeongsangbuk Stadt Gyeongsan 남천면 모골길 196-55

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Über diesen Ort

Gyeongheungsa am Berg Donghaksan in Gyeongsan ist ein Zweigtempel von Eunhaesa, dem Haupttempel der 10. Diözese des Jogye-Ordens des koreanischen Buddhismus. Er wurde 659 von Hyegong gegründet, doch seine Geschichte von da an bis zur frühen Joseon-Zeit ist nicht überliefert. Es heißt, Yujeong habe sich hier aufgehalten, als 1592 die japanische Invasion (Imjin-Krieg) ausbrach, und der Tempel sei kurz darauf niedergebrannt. Später schuf Yeongyu, der sich in Gapsa am Berg Gyeryongsan aufgehalten hatte, Buddha-Statuen und baute ihn wieder auf, und 1897 stellte Kim Sa-suk ihn wieder her. Die vorhandenen Gebäude sind der Daeungjeon, der Chilseonggak, der Sansingak, der Seungdang und der Yosa, doch die Überreste des Tempelgeländes zeigen, dass es einst ein sehr großes Kloster war. Es heißt, dass bis zum Ende der Joseon-Zeit allein mehrere Dutzend Gelehrtenmönche hier lebten. Im Inneren von Gyeongheungsa befinden sich die hölzerne sitzende Buddha-Triade des Shakyamuni (Schatz Nr. 1750) und ein Bauteil des Sumidan (Kulturerbe-Material der Provinz Gyeongsangbuk-do Nr. 555). Ein Sumidan ist der Sockel, auf dem eine Buddha-Statue steht, nachgebildet dem Berg Sumeru, dem imaginären Berg, der im Buddhismus als Mittelpunkt der Welt gilt.