
Konfuzianische Schule Yeongcheon Hyanggyo
Provinz Gyeongsangbuk Stadt Yeongcheon 교촌길 34 (교촌동)
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Der Yeongcheon Hyanggyo mit der typischen Anordnung von Schule vorn und Schrein hinten (jeonhak-humyo) war eine provinzielle staatliche Bildungseinrichtung, in der man am konfuzianischen Schrein den Weisen der Vorzeit huldigte und seine Gelehrsamkeit vervollkommnete. Der Daeseongjeon, der Schrein, in dem die Ahnenriten vollzogen werden, birgt die Geistestafeln von fünfundzwanzig Weisen, darunter Konfuzius. Der Daeseongjeon wurde 1435 von einem Zimmermann der Ming-Dynastie im chinesischen Baustil fertiggestellt, was ihm eine in Korea selten anzutreffende Form verleiht, und er ist gegenwärtig als Schatz Nr. 616 ausgewiesen. Der Myeongnyundang misst fünf Kan an der Vorderseite und drei Kan an der Seite, und sein Dach ist, von der Seite betrachtet, ein Giebeldach in Form des Schriftzeichens für 'Mensch' (人). Am Eingang steht der Yuraeru (牖來樓), durch den man ein- und ausgehen kann, und im Vorhof steht ein 500 Jahre alter Japanischer Schnurbaum; zu beiden Seiten befinden sich das östliche Wohnheim (Dongjae, 東齋) und das westliche Wohnheim (Seojae, 西齋), in denen die konfuzianischen Studenten gewohnt haben sollen.