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Kulturerbe-Routen
Haeunsa (Gumi)
Joseon-Dynastie

Haeunsa (Gumi)

Provinz Gyeongsangbuk Stadt Gumi 금오산로 434-1

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Über diesen Ort

Geumosan, ein berühmter Berg der Yeongnam-Region, ist überall mit Relikten und Tempeln übersät, die mit Legenden und Anekdoten verwoben sind, und zieht das ganze Jahr über Besucher an. Der ursprüngliche Name des Berges war Daebonsan, und er wurde auch Namsungsan genannt, weil man ihn dem Song-Berg, einem der Fünf Großen Berge Chinas, für keineswegs unterlegen hielt. Der Name Geumo soll von dem Mönch Ado stammen, der beim Durchqueren dieses Ortes eine goldene Krähe in das Abendrot fliegen sah, den Geumo (金烏), der der Legende nach in der Sonne wohnt, und den Berg deshalb als jenen bezeichnete, der die Essenz der Sonne empfangen hatte. Auf halber Höhe des Geumosan liegt Haeunsa, wo selbst die Wolken zur Rast innehalten. Haeunsa soll unter dem Namen Daehyeolsa von Doseon (827-898) am Ende der Silla-Zeit gegründet worden sein. Alle seine Gebäude brannten jedoch während des Imjin-Krieges nieder, und der Tempel lag lange Zeit verlassen, bis der Mönch Cheolha ihn 1925 wiederherstellte, wobei der Tempel in Haeunam umbenannt wurde. 1956 wurde die Haupthalle (Daeungjeon) neu errichtet, und da die buddhistischen Arbeiten danach stetig fortgeführt wurden, erhielt der Tempel wieder den Namen Haeunsa. Direkt oberhalb von Haeunsa liegt die Höhle Doseongul, deren großes Maul sich zur Stadt Gumi hin öffnet. Am Ende der Goryeo-Zeit zog sich Gil Jae (1353-1419) in diesen Tempel und die dahinter gelegene Höhle zurück, um die neokonfuzianische Lehre zu studieren. Als Goryeo fiel, zog er sich nach Geumosan in Haepyeong-myeon, Seonsan-gun, seiner Heimat, zurück, um sich dem Studium zu widmen, und wurde später zu einem Eckpfeiler der Yeongnam-Schule. Angesichts der über den Geumosan verstreuten buddhistischen Stätten wie Yaksaam und der in Fels gehauenen stehenden Bodhisattva-Figur lässt sich erahnen, wie tiefgreifend seine buddhistische Tätigkeit einst war. Vom Parkplatz aus ist es eine Stunde Fußweg bis Haeunsa, doch inzwischen ist die Seilbahn von Geumosan in Betrieb, deren Ankunftspunkt mit Haeunsa verbunden ist, sodass der Zugang leichtfällt.