Japanische Kolonialzeit
Cheongnyang-Tempel (Seoul)
10-3 Jegi-ro 31-gil, Dongdaemun-gu, Seoul
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Cheongnyang Tempel ist ein Ausbildungszentrum für Bhikkhuni (buddhistische Nonnen) am Südhang des Cheongjangsan-Berges. Historisch bekannt als das 'Dolkkoji-Kloster', eines der vier großen Bhikkhuni-Einsiedeleien. Unter der Joseon-Dynastie war es ein beliebter Rückzugsort für Seouler. Während der japanischen Kolonialzeit frequentierten viele patriotische Aktivisten und bedeutende Mönche das Tempel, besonders Manhae Han Yong-un, Pionier der Unabhängigkeitsbewegung und buddhistischen Reform. Am 12. Juli 1939 wurde hier eine kleine Geburtstagsfeier zum sechzigsten Jahrestag von Han Yong-uns abgehalten.