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Myogaksa (Yeongcheon)
Joseon-Dynastie

Myogaksa (Yeongcheon)

Provinz Gyeongsangbuk Stadt Yeongcheon 자양면 용화길 499

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Über diesen Ort

Myogaksa ist ein Tempel, der zu Eunhaesa gehört, dem Haupttempel der 10. Diözese des Jogye-Ordens des koreanischen Buddhismus. Er soll vom Großmeister Uisang während der Regierungszeit von Königin Seondeok von Silla gegründet worden sein, doch es gibt keine Aufzeichnungen aus der Zeit vor dem Imjin-Krieg. Als ein mit dem Drachenkönig verbundener Tempel sollen hier häufig Riten für den Drachenkönig (Yongwangje) und Regenbittriten (Giuje) abgehalten worden sein. Die Umgebung des Tempels ist seit alters weithin als Ort buddhistischen Glaubens bekannt: Der Berg hinter dem Tempel ist der Bohyeonsan, auf dem der Bodhisattva Samantabhadra weilen soll, und am Fuße des Giryongsan gibt es viele Dorfnamen, die das Reine Land des Buddha ausdrücken, wie Yonghwa, Sammae und Jeonggak. Es heißt, zur Zeit der Gründung sei der Drachenkönig des Ostmeers wie ein Pferd herbeigaloppiert, um die Lehren Uisangs zu hören, und so habe man den Berg, auf dem der Tempel errichtet wurde, Giryongsan (Berg des gerittenen Drachen) genannt. Als Uisang das Beopseonggye (Ode an die Dharma-Natur) darlegte, erlangte der Drachenkönig plötzlich Erleuchtung und stieg in den Himmel auf; dabei versprengte der Drachenkönig süßen Tau (甘露) vom Himmel, der die damals schwere Dürre beendete und die Gemüter des Volkes beruhigte. Da Uisang dadurch eine feine Erleuchtung erlangte, wurde der Tempel Myogaksa genannt. Er brannte während des Imjin-Krieges 1592 (im 25. Regierungsjahr von König Seonjo) nieder, und 1644 (im 22. Regierungsjahr von König Injo) wurde der Seolseondang zu seinem Wiederaufbau errichtet. 1657 wurde der Yosa neu erbaut, der heute der Seolbeopjeon ist. 1760 (im 36. Regierungsjahr von König Yeongjo) baute Samseong ihn neu, und 1889 wurde die Haupthalle instand gesetzt. 1994 errichtete Jingwang den Sansingak. 1999 wurde der Amitasamseongjeon wiederhergestellt.