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Bulgulsa (Gyeongsan)
Joseon-Dynastie

Bulgulsa (Gyeongsan)

Provinz Gyeongsangbuk Stadt Gyeongsan 와촌면 불굴사길 205

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Über diesen Ort

Bulgulsa liegt am südlichen Fuß des Berges Palgongsan und ist ein Zweigtempel von Eunhaesa, dem Haupttempel der 10. Diözese des Jogye-Ordens des koreanischen Buddhismus. Sein Name entstand daraus, dass der Buddha in einer natürlichen Steinhöhle geweiht wurde. Im 10. Jahr von König Sinmun von Silla (690) gegründet, war er auf seinem Höhepunkt ein großer Tempel mit etwa 50 ziegelgedeckten Hallen, 12 Nebeneremitagen und 8 Wassermühlen, wurde aber im 12. Jahr von König Yeongjo von Joseon (1739) bei einer Überschwemmung fortgeschwemmt und ging verloren; danach soll ein alter Mönch aus Songgwangsa in Jeolla-do ihn wieder aufgebaut haben. Auf dem Gelände befinden sich unter anderem die als Schatz ausgewiesene dreistöckige Steinpagode von Bulgulsa, das Jeongmyeolbogung, das die echten Reliquien des Buddha birgt, die stehende Statue des Bhaisajyaguru-Buddha und ein Stupa; hinter dem Refektorium, über 108 Stufen und nach etwa 10 Minuten Aufstieg, liegt eine Höhle, in der Meister Wonhyo Askese geübt haben soll, genannt Wonhyogul oder Hongjuam. Die Quelle im Inneren der Höhle wurde in der Silla-Zeit angelegt, und der Ausdruck „Adong Jeil Yaksu“ (die beste Quelle von Adong) ist dort deutlich eingemeißelt. Der mündlichen Überlieferung zufolge wird diese Quelle auch Janggunsu (Wasser des Generals) genannt und ist als der Ort bekannt, an dem General Kim Yu-sin beim Trinken dieses Wassers für den Wunsch der Vereinigung der Drei Königreiche betete. Bemerkenswerterweise heißt es, dass in einer Regenzeit rund um Bulgulsa das Gesicht der Buddha-Statue schwitzt und besonders vor einem starken Regen der ganze Körper der Statue durchnässt wird.