
Sariam
Provinz Gyeongsangbuk Landkreis Cheongdo 운문면 운문사길 529
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Das Sariam ist eine Einsiedelei des Unmunsa, ein Tempel für buddhistische Nonnen und eine Gebetsstätte für Naban-jonja (den Einsamen Heiligen). Es wurde erstmals 930 von dem bedeutenden Mönch, dem Nationalpräzeptor Boryang, in der frühen Goryeo-Zeit gegründet und 1845 (11. Jahr von König Heonjong von Joseon) vom Großmeister Jeongam-dang Hyowon wieder aufgebaut. Später wurde es 1924 erweitert und 1935 instand gesetzt. Dieser Ort ist weithin als Gebetsstätte für Naban-jonja bekannt. Naban-jonja ist derjenige, der nach dem Hinscheiden des Buddha und bis zum Erscheinen des Maitreya-Buddha das Gelübde ablegte, die fühlenden Wesen in der Zeit zu erretten, in der kein Buddha zugegen ist; nachdem er zu Lebzeiten des Buddha dessen Auftrag empfangen hatte, übte er stets allein auf dem Berg Cheontae die Versenkung und wurde, ohne ins Nirwana einzugehen, zu einem Verdienstfeld für das Zeitalter des Niedergangs, während er auf den Maitreya-Buddha wartet. Die Sari-Höhle ist eine der Höhlen des Unmunsa, und es wird eine Legende überliefert, wonach in alter Zeit, wenn eine Person hier lebte, Reis für eine Person hervorkam, wenn zwei Personen lebten, Reis für zwei hervorkam, und wenn zehn Personen lebten, Reis für zehn hervorkam; doch eines Tages weitete jemand aus Gier, mehr Reis hervorzubringen, das Loch, woraufhin kein Reis mehr hervorkam, sondern stattdessen Wasser. Das Cheontaegak, auch Dokseonggak genannt, wurde 1845 (11. Jahr von König Heonjong von Joseon) erstmals vom Großmeister Sinpa errichtet, der dort eine Statue von Naban-jonja weihte. Hinter diesem Naban-jonja sind das 1851 (2. Jahr von König Cheoljong von Joseon) geweihte Dokseong-Gemälde und das 1965 vom Mönch Gyeongbong geweihte Berggeist-Gemälde gemeinsam aufgestellt. Die Stele unterhalb des Cheontaegak ist eine Wiederherstellungsstele, die vom Mönch Geumho-dang errichtet wurde.