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Kulturerbe-Routen
Sangju Yangjindang
Joseon-Dynastie

Sangju Yangjindang

Provinz Gyeongsangbuk Stadt Sangju 낙동면 양진당길 27-4

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Über diesen Ort

Bei Sangju Yangjindang, einem 1626 von Jo Jeong, einem Zivilbeamten der Joseon-Dynastie mit dem Künstlernamen Geomgan, errichteten Haus, lässt sich anhand der Aufzeichnung auf der Firstpfette (der Pfette, die unter dem Dachfirst die Sparren trägt) belegen, dass es 1807 (im 7. Jahr König Sunjos) instand gesetzt wurde; der Sarangchae wurde bei der großen Flut von 1966 beschädigt, sodass nur der 23-Gefache-Anchae übrig blieb, doch 1981 wurde es vollständig abgetragen und wiederhergestellt. Ursprünglich ein Satteldachgebäude in „ㅁ"-Form von 9 Gefachen Front und 7 Gefachen Seite, ist es heute verfallen und verbleibt in einer leicht asymmetrischen „ㄷ"-Form. Ungewöhnlich ist, dass, da das Grundstück leicht abschüssig ist, der Gebäudeboden in einer aufgeständerten (Gosang-)Bauweise mehr als einen Meter über den Boden angehoben wurde, was eines der Merkmale südlicher Bauweise ist. Dies scheint den Vorteil zu haben, weniger von der sommerlichen Erdwärme betroffen zu sein, und dürfte, da es in einer Niederung nahe dem Nakdong-Fluss liegt, eine Vorsichtsmaßnahme gegen Flussüberschwemmungen gewesen sein. Zudem ist der in einer aufgeständerten Bauweise seltene Einbau einer Ondol-Heizung ein Merkmal nördlicher Bauweise, das dazu dient, den Einfluss der kalten Außenluft im tiefen Winter zu mindern. Indem es so die Merkmale südlicher und nördlicher Bauweise vereint, kann es als kostbares Beispiel für die Vielfalt der Wohnhaustypen der mittleren Joseon-Zeit gelten; und in seiner Form als Doppelhaus mit in zwei Reihen angeordneten Räumen sowie in der technischen Reife, dicke Hölzer für die Pfeiler zu verwenden und deren Kanten dennoch abzufalzen, damit sie nicht grob wirken, wird es als Gebäude von hohem historischem, wissenschaftlichem und künstlerischem Wert bewertet. Die an der Veranda hängende Glocke zeugt davon, dass dieser Ort während der japanischen Kolonialzeit als Schule diente und nach dem Koreakrieg als Zweigstelle der heutigen Grundschule Nakdong.