
Yeonak Seowon
Provinz Gyeongsangbuk Stadt Sangju 지천1길 49
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Yeonak Seowon ist eine konfuzianische Akademie aus der späten Joseon-Zeit in Jicheon-dong, Sangju. Sie wurde errichtet, um Park Eon-seong, Kim Eon-geon (1511–1571), Kang Eung-cheol (1562–1635), Kim Gak (1536–1610), Jo Gwang-byeok (1566–1642) und Kang Yong-ryang (1608–1676) zu verehren. Park Eon-seong verlor mit zwölf Jahren seine Großmutter und vollendete die dreijährige Trauer; er war ein so hingebungsvoller Sohn, dass er sogar ein Amt ausschlug, um seine Mutter zu pflegen. 1624 (2. Jahr von König Injo) baten die Einwohner der Stadt darum, Kim Eon-geon für sein kindliches Verhalten zu ehren, und er wurde posthum zum Zensor (Gamchal) ernannt. Als die japanischen Invasionen ausbrachen, stellte Kang Eung-cheol eine Miliz auf und verteidigte Sangju; empört über die Tyrannei des Prinzen Gwanghae zog er sich zurück und verbrachte den Rest seines Lebens mit Lesen und Schreiben. Kim Gak war der Sohn von Kim Eon-geon; als die Invasionen ausbrachen, stellte er in Sangju eine Miliz auf und errang militärische Erfolge. Jo Gwang-byeok, ein Schüler von Ryu Seong-ryong (1542–1607), stellte beim Ausbruch der Invasionen ein Heer der Gerechten auf und leistete herausragende Dienste. Kang Yong-ryang war der Sohn von Kang Eung-cheol; weil er nach der Mandschu-Invasion von 1636 die Rechtschaffenheit wahrte, wurde er posthum zum Dritten Minister für öffentliche Arbeiten (Gongjo Champui) ernannt. Der Schrein von Yeonak Seowon, Changdeoksa, hat ein Giebeldach mit einer Front von drei Kan und einer Seite von einem Kan und wurde 1987 bei der Wiederherstellung der Akademie errichtet. Er bewahrt die Geistertafeln von Park Eon-seong, Kim Eon-geon, Kang Eung-cheol, Kim Gak, Jo Gwang-byeok und Kang Yong-ryang. Die Vorderseite des Schreins wird derzeit als Ackerland genutzt. Das Dreitor, durch das man den Schreinhof betritt, ist ein erhöhtes Tor (Soseul-daemun). Die Vortragshalle hat ein Walmgiebeldach mit einer Front von vier Kan und einer Seite von zwei Kan; die mittleren zwei Kan bilden das Hauptfeld mit Bretterboden, und die Front ist mit gitterförmigen viergeteilten Türen versehen. Da auch die Tafel des Jicheon Seodang dort hängt, wird vermutet, dass beim Abriss und Wiederaufbau von Yeonak Seowon aus Geldmangel keine neue Vortragshalle errichtet werden konnte und das Gebäude des Jicheon Seodang mitgenutzt wird.