
Aeeundang-Haus, Saujeong-Haus und Yonggyejeong
Provinz Gyeongsangbuk Stadt Pohang 북구 기북면 덕동문화길 31
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Das Aeeundang-Haus, das Saujeong-Haus und das Yonggyejeong sind volkskundliche Kulturgüter der Provinz Gyeongsangbuk-do innerhalb des Kulturdorfes Deokdong in Pohang. Das Kulturdorf Deokdong ist ein Einklan-Dorf des Yeogang-Yi-Klans; das Klandorf entstand aus Anlass dessen, dass der Zivilbeamte Jeong Mun-bu, der sich während des Imjin-Krieges hierher geflüchtet hatte, sein gesamtes Vermögen dem Ehemann seiner Enkelin, Yi Gang, vermachte, als er nach Kriegsende nach Jeonju zurückkehrte. Neben dem Aeeundang-Haus, dem Saujeong-Haus und dem Yonggyejeong gibt es das Volkskundemuseum Deokdong, das die im Klandorf über Generationen überlieferten Relikte bewahrt und ausstellt. Das Aeeundang-Haus ist eine Wohnstätte der Joseon-Zeit und eines der Nebengebäude, die Yi Gang durch Übertragung erhielt. Das Gelände, auf dem dieses Gebäude steht, hat die Form einer Schildkröte, weshalb die Gebäudeanordnung in Schildkrötenform errichtet wurde, mit einem abgesonderten Studierhaus und einer Mühle an den Stellen der Vorderfüße der Schildkröte, einem Seidenraupenzimmer (einem Raum zur Aufzucht von Seidenraupen) an der Vorderseite, die dem Kopf entspricht, und einer Toilette am Schwanz. Es ist eine Gebäudeanordnung, durch die man das Alltagsleben des Adels der mittleren Joseon-Zeit erahnen kann. Das Saujeong-Haus ist, ebenso wie das Aeeundang-Haus, eines der Nebengebäude, die Yi Gang durch Übertragung erhielt. Betritt man den von einer Mauer umgebenen äußeren Hof, sieht man ein I-förmiges Männergebäude, und durch das Haupttor tretend gibt es ein C-förmiges Innengebäude. An der Ecke der rechten Mauer steht ein Schrein. Schließlich ist das Yonggyejeong die Villa von Jeong Mun-bu. Es wurde 1546 errichtet und 1686 erweitert. Später wurde es auch als Lehrhalle genutzt. Das Gebäude ist ein hölzernes, ziegelgedecktes Haus, das fünf Kan in der Front und zwei Kan an der Seite misst. Zu den Nebengebäuden des Yonggyejeong gehört ein Posa (ein Lager für Ritualgeräte), und ein Ginkgobaum, ein Wacholder und weitere Bäume, die vor mehreren Hundert Jahren gepflanzt worden sein sollen, umgeben das Yonggyejeong.