Alles in der AppApp holen
K-Story TrailK-Story Trail
Kulturerbe-Routen
Bukchon Hanok-Dorf
Joseon-Dynastie민속마을

Bukchon Hanok-Dorf

Seoul Bezirk Jongno 계동길 37 (계동)

Auf Karte öffnen

Über diesen Ort

Bukchon, gelegen zwischen dem Gyeongbokgung-Palast, dem Changdeokgung-Palast und dem Jongmyo-Schrein, ist ein repräsentatives traditionelles Wohnviertel Seouls, in dem sich traditionelle Hanok-Häuser dicht drängen. Mit seinen zahlreichen historischen Stätten, Kulturgütern und volkskundlichen Objekten wird es auch als Straßenmuseum mitten in der Stadt bezeichnet. Es erhielt den Namen „Bukchon“ (Norddorf) im Sinne des Viertels oberhalb des Cheonggyecheon-Bachs und von Jongno und umfasst Gahoe-dong, Songhyeon-dong, Anguk-dong und Samcheong-dong. In Sagan-dong, Gye-dong, Sogyeok-dong und Jae-dong sind die Spuren der Geschichte bis in die Namen der Viertel hinein erhalten geblieben – Orte, die über Jahrhunderte bewahrt wurden. Bukchon war ein während der Joseon-Dynastie entstandenes Wohngebiet der Yangban-Aristokratie und erfuhr bis in die 1920er-Jahre kaum größere Veränderungen, doch in den 1930er-Jahren setzte der Wandel ein, als sich die Verwaltungsbezirke Seouls ausdehnten und die Stadtstruktur modern umgestaltet wurde. Wohnungsbaugesellschaften kauften die großen Grundstücke und Waldflächen Bukchons auf und errichteten dort geschlossen kleine und mittelgroße Hanok; die heute dicht gedrängten Hanok-Wohngebiete an der Nr. 11 und 31 in Gahoe-dong, der Nr. 35 in Samcheong-dong und der Nr. 135 in Gye-dong entstanden allesamt in dieser Zeit. Mit Glastüren am Daecheong (der zentralen Halle mit Holzboden) und entlang der Dachränder angebrachten Zinkvordächern entwickelten sich Bukchons Hanok unter Verwendung neuer Materialien zu einem neuen städtischen Wohntyp, der sich dem modernen Stadtgefüge anpasste, ohne den typologischen Charakter des traditionellen Hanok zu verlieren – ein bemerkenswerter Punkt. Anders als in den 1960er-Jahren, als das gesamte Gebiet von Bukchon aus Hanok bestand, verschwanden wegen der ab den 1990er-Jahren rasch errichteten Mehrfamilienhäuser viele Hanok, doch in einigen Gebieten sind noch etliche gut erhaltene Hanok in Gruppen vorhanden. Der Anblick mehrerer Hanok, die ihre Dachtraufen aneinanderreihen und Wand an Wand mit den Nachbarn stehen, lässt uns die warme Zuneigung und die Lust am Leben spüren, die wir vergessen hatten. Beim Gang durch das Viertel Bukchon spürt man den Reiz der Gassen ebenso wie die Schönheit der aneinandergereihten Traufenlinien. Damit das Hanok-Dorf Bukchon ein nachhaltiges Reiseziel werden kann, werden die Besucher gebeten, „stillen Tourismus“ zu praktizieren. * „Stiller Tourismus“ bezeichnet eine Form des Tourismus, bei der die Besucher leise und ohne lauten Lärm reisen, damit die Rechte der Bewohner auf Lebensraum und Umwelt durch die Besuche der Touristen nicht beeinträchtigt werden. * Beim Besuch des Dorfes Bukchon zu beachtende „Etikette“: - Reisegruppen müssen von einem Führer begleitet werden - Illegales Parken von Reisebussen verboten - Unbefugtes Betreten, unbefugtes Fotografieren, illegales Abladen von Müll, Urinieren in der Öffentlichkeit und Lärm verboten - Besuchszeiten des Dorfes einhalten