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Historisches Haus Manchwidang in Yeongcheon
Joseon-Dynastie

Historisches Haus Manchwidang in Yeongcheon

Provinz Gyeongsangbuk Stadt Yeongcheon 금호읍 종동길 25

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Über diesen Ort

Dies ist das Haus von Jo Hak-sin (1732–1800), einem Nachkommen in der siebten Generation des neokonfuzianischen Gelehrten Jo Ho-ik, bekannt unter dem Künstlernamen Jisan, aus der Regierungszeit von König Seonjo von Joseon; Manchwidang ist der Name des Männertrakts (Sarangchae). Der neue Männertrakt, Gwangmyeongheon, sowie der Nebenschrein und das Bobonjae sollen von späteren Generationen errichtet worden sein. Das Haus steht inmitten eines Flachlanddorfes, das von einem Kiefernwald auf einem niedrigen Hügel umgeben ist. Es bildet eine flache, gestaffelte Szenerie, in der zwischen den Dächern des straßenseitigen neuen Männertrakts und dem erhöhten Tor des Dienertrakts hier und da die Dächer des Männertrakts und des Innentrakts hervorlugen. Der Männertrakt, abseits des Dienertrakts gelegen, bildet zusammen mit dem Innentrakt eine quadratische (ㅁ) Form, wobei der Schrein rechts liegt. Dahinter befinden sich der Nebenschrein, das Bobonjae und weitere Gebäude, sodass man sagen kann, es weise das volle Erscheinungsbild eines Gelehrtenbeamtenhauses auf. Der Innentrakt ist U-förmig (ㄷ); von den vier mittleren Gefachen enthalten die beiden rechten das Hauptschlafzimmer, eine Halle mit Holzboden und einen kleinen Raum. An beiden Enden der Mitte gibt es Flügel: auf der Seite des Hauptschlafzimmers die Küche und eine Vorratskammer, auf der Seite der Halle ein unteres Zimmer und ein Bodenzimmer. Der Männertrakt, der die Tafel „Manchwidang“ trägt, hat links zwei Räume als Männerzimmer, daneben die Halle mit Holzboden und am rechten Ende einen Raum für die Ahnenriten. Links vom Männertrakt befindet sich ein Mitteltor, das vom Männerhof zum Innenhof führt. Als Haus der späten Joseon-Zeit bewahrt es, obwohl der Mühlentrakt heute verschwunden ist, das gesamte Spektrum der Bestandteile einer Gelehrtenbeamtenwohnung – vom Innentrakt über den Männertrakt und den neuen Männertrakt bis zum Nebenschreinanbau – und ist damit ein wertvolles Material, um den Baustil und das Wohnleben jener Zeit zu betrachten.