Alles in der AppApp holen
K-Story TrailK-Story Trail
Kulturerbe-Routen
Changdae Seowon
Joseon-Dynastie

Changdae Seowon

Provinz Gyeongsangbuk Stadt Yeongcheon 창대서원2길 20 (과전동)

Auf Karte öffnen

Über diesen Ort

Yeongcheon Changdae Seowon wurde 1697 in Nokjeon-dong, Yeongcheon, durch den Konsens der örtlichen konfuzianischen Gelehrten errichtet, um Jeong Dae-im zu ehren. Später, 1786 (im 10. Jahr von König Jeongjo), wurde dort zusätzlich Jeong Je verehrt, doch die Akademie wurde 1868 (im 5. Jahr von König Gojong) durch den Erlass des Daewongun zur Abschaffung der Seowon abgerissen. 1955 wurde sie vom Dorf Changdae in Nokjeon-dong, Yeongcheon, an ihren heutigen Standort verlegt. Später wurde sie 2004 durch einen Brand zerstört und anschließend wiederhergestellt. Jeong Dae-im erhob sich während des Imjin-Krieges (japanische Invasionen von 1592) und stellte, ohne Rücksicht auf sein eigenes Leben, ein Heer der Gerechten auf, unterwarf den Feind und vollbrachte glänzende Verdienste beim Angriff auf die japanischen Truppen. Zu den Gebäuden auf dem Gelände zählen der Schrein, das heilige Tor, Ssangjeondang, die Ostkammer und ein Torbau. Der Schrein ist ein Gebäude mit Walm-Giebel-Dach (palijak) und doppeltem Dachvorsprung, drei Kan an der Vorderseite und eineinhalb Kan an der Seite. Dort sind die Gedenktafeln von Jeong Dae-im und Jeong Je aufbewahrt. Ssangjeondang, die Lehrhalle, ist ein pavillonartiges Gebäude mit Walm-Giebel-Dach und doppeltem Dachvorsprung, vier Kan an der Vorderseite und eineinhalb Kan an der Seite; im Grundriss bildet das vordere halbe Kan einen Toenmaru (schmale hölzerne Veranda), und die drei hinteren Kan sind allesamt Ondol-beheizte Räume. Entlang der Vorder- und Seitenflächen des Toenmaru verlaufen Geländer. Die Ostkammer ist hinter dem Torbau angeordnet, ihre Achse im rechten Winkel zur Seite der Lehrhalle gedreht. Es ist ein Gebäude mit Giebeldach (matbae) und doppeltem Dachvorsprung, drei Kan an der Vorderseite und eineinhalb Kan an der Seite; wie die Lehrhalle bildet ihr vorderes halbes Kan einen Toenmaru, und die drei hinteren Kan sind allesamt Ondol-beheizte Räume.