
Gimje Dongheon
전북특별자치도 김제시 동헌4길 46-1 (교동)
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Es ist ein Verwaltungssitz (Gwana) der Joseon-Zeit in Gyo-dong, Stadt Gimje, in der Autonomen Sonderprovinz Jeonbuk und ein materielles Kulturerbe dieser Provinz. Man schätzt, dass er im 8. Jahr von König Hyeonjong (1667) zusammen mit dem Außenbau (Oea) errichtet und, wie überliefert, im 25. Jahr von König Sukjong (1699) instand gesetzt wurde. Nach mehreren Reparaturen und Umbauten wurde er in jüngerer Zeit nahe an seiner ursprünglichen Form wiederhergestellt. Ursprünglich gab es Gebäude wie den Innenbau (Anchae), den inneren Gesindebau und den inneren Abort, doch heute ist nur der Anchae wiederhergestellt. Mit einem Grundriss in 'U'-Form unterscheidet er sich kaum von der gewöhnlichen Wohnarchitektur der Mittel- und Oberschicht der Joseon-Zeit. Lediglich die Verwendung dicker Rundsäulen im Hauptsaal (Daecheong) und an anderen Stellen hebt ihn durch seine größere Förmlichkeit gegenüber gewöhnlichen Wohnhäusern hervor. Auf einem niedrigen, einstufigen Sockel wurden Basen aus Naturstein gesetzt, und der Bau wurde unter Mischung von Vierkant- und Rundsäulen errichtet, ein Haus mit einfachem Dachvorsprung und Soro-Konsolen (Sorosujang). In nahezu allen Feldern zwischen den Säulen wurden zweiflügelige Türen mit drei Querstreben (Sesalmun) angebracht. Insgesamt zeigt er ein schlichtes Erscheinungsbild und ist als Innenbau (Naea) eines Dongheon einer der wenigen erhaltenen Überreste. Unmittelbar vor dem Naea, im Süden, liegt der Oea. Er misst sieben Fächer in der Front und vier an der Seite und ist ein Haus mit Walmgiebeldach (Paljakjibung), dessen Seite die Form des Zeichens 'acht' (八) hat. In den sechs Fächern rechts der Mitte befindet sich ein Daecheong, und die vier Fächer links sind Räume mit Fußbodenheizung (Ondol). An den Außenwänden befinden sich an allen vier Seiten Türen derselben Form, und Eingangstüren wurden im mittleren Fach der Front und links an der Rückseite angebracht. Insgesamt gliedert er bei aller Schlichtheit seine Front in sieben Fächer mit einer würdevoll wirkenden Bauform und veranschaulicht den Charakter der Verwaltungsarchitektur der Joseon-Zeit gut.