
Jinwolsa (Yeongju)
Provinz Gyeongsangbuk Stadt Yeongju 평은면 용혈리 1106
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Jinwolsa, an den Hängen des Berges Hakgasan in Yongheol-ri, Pyeongeun-myeon, Yeongju gelegen, ist ein tausendjähriger Tempel. Er steht auf dem höchsten Gelände unter den Tempeln dieser Gegend, im Nordwesten den fernen Gipfeln des Berges Sobaeksan zugewandt, während der Bach Naeseongcheon unterhalb des Tempels sich windet. Der Name Jinwol ist eng mit dem örtlichen Ortsnamen verbunden. Der Tempel Hakgasan Jinwolsa liegt im Grenzgebiet zwischen Yeongju und Andong; obwohl der Ort, an dem der Tempel heute steht, zu Yeongju gehört, soll sein Heimatdorf Woljeon-dong in Andong sein. Das Gelände dieses Dorfes bildet ein Hochlandbecken, und dort, wo sich Dongsanma befindet, liegt ein halbmondförmiger Hügel; um diesen Hügel herum sind die Felder wie ein Halbmond terrassiert, weshalb es Dalbat („Mondfeld“) genannt wurde. Man sagt, der Name des Tempels leite sich von diesem Dorf ab und sei so zu Jinwolsa geworden. Jinwolsa soll vom Meister Uisang gegründet worden sein, doch von den alten Gebäuden ist keine Spur zu finden; heute fallen die Halle Muryangbojeon, die Halle Hyangnojeon, der Pavillon Simwollu und die wie ein gewöhnliches Haus errichteten Mönchsquartiere ins Auge. *Gründungshintergrund und Geschichte* Jinwolsa ist ein Zweigtempel von Gounsa, dem Haupttempel der 16. Diözese des Jogye-Ordens des koreanischen Buddhismus. Er soll unter der Herrschaft von König Munmu von Silla (reg. 661–681) vom Meister Uisang gegründet worden sein, doch der genaue Ursprung ist unbekannt. Seine Geschichte von damals bis zur mittleren Joseon-Zeit ist nicht überliefert; 1720 (46. Jahr von König Sukjong von Joseon) bauten Seolsin und Gyewon die Halle Muryangbojeon (Geungnakjeon) wieder auf, wobei sie den Hauptbuddha des Tempels vom Bodhisattva Ksitigarbha zur Amitabha-Triade änderten und neu weihten, und errichteten auch das Nojeon neu. 1797 (21. Jahr von König Jeongjo) restaurierte Gyemun ihn, und 1807 (7. Jahr von König Sunjo) restaurierten Siim und Jeongsin ihn. Huimin restaurierte ihn 1891 und Bojeong 1919, bis in die Gegenwart. Zu den erhaltenen Gebäuden gehören das Muryangbojeon, das Samseonggak, das Simwollu, das Hyangnojeon und die Mönchsquartiere. Keine besonderen Reliquien sind überliefert.