
Jogyeongdan
전북특별자치도 전주시 덕진구 덕진동
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Umgeben von einem dichten Kiefernwald an einem Ausläufer des Berges Geonjisan im Bürgerpark von Deokjin wurde der Jogyeongdan am 23. Juni 1973 als Denkmal der autonomen Sonderprovinz Jeollabuk-do ausgewiesen. Yi Han, der Vorfahre der 21. Generation von Taejo von Joseon, ordnete an, diese Grabstätte besonders zu schützen, und auch die späteren Könige hüteten sie mit ebensolcher Sorgfalt. Insbesondere errichtete Gojong hier im Mai 1899 (3. Jahr der Ära Gwangmu) einen Altar, setzte hochrangige Beamte (Dangsanggwan) ein, ließ eine Stele aufstellen und bestimmte ihn als Grab des Ahnherrn des Yi-Clans aus Jeonju, das er „Daehan Jogyeongdan“ nannte. Zudem wurde jedes Jahr ein Gedenkritus abgehalten und rund um den Altar ein Grundstück von etwa 450 Jeongbo angelegt. Zusammen mit dem Gyeonggijeon und dem Jogyeongmyo verwirklichte dies noch stärker die Bedeutung Jeonjus als Wiege der Dynastie und des Yi-Clans aus Jeonju. Der Genealogie des Yi-Clans aus Jeonju (Seonwon gyebo) zufolge ist überliefert, dass von Yi Han — der in der Silla-Zeit das Amt des Sagong bekleidete und als Ahnherr gilt — bis zur 18. Generation, Mokjo, alle in Jeonju wohnten (Yi Han ist der Vorfahre der 22. Generation von Taejo). Das über zehntausend Pyeong große Areal wurde mit einer Steinmauer umgeben und mit Toren im Osten, Westen, Süden und Norden versehen. Etwa 20 m südlich des Jogyeongdan ist in einem Pavillon (Bigak) die von Gojong errichtete Stele erhalten. Die Stele erhebt sich auf dem Rücken einer Schildkröte und besteht aus einem gewaltigen Marmorblock von 1,8 m Breite, 0,3 m Dicke und etwa 2 m Höhe. Die auf der Vorderseite der Stele eingravierte Inschrift „Daehan Jogyeongdan“ sowie der Text stammen aus der eigenen Hand (Eopil) von Gojong. Der Pavillon ist ein quadratischer Bau von 7,2 m Seitenlänge, mit drei Kan und Walmdach.