
Jungmyeongjeon-Pavillon
41-11 Jeongdong-gil, Jung-gu, Seoul
Auf Karte öffnenÜber diesen Ort
Der Jungmyeongjeon-Pavillon ist eine der bedeutendsten historischen Stätten der Ära des Koreanischen Kaiserreichs. Nach dem großen Brand des Gyeongun-Palastes (heute Deoksugung) im Jahr 1904 zog Kaiser Gojong hierher und nutzte ihn als privaten Empfangssaal. Im November 1905 wurde hier der Eulsa-Vertrag (japanisch-koreanischer Schutzvertrag) illegal abgeschlossen. Von diesem Pavillon aus entsandte Gojong am 20. April 1907 die Geheimbotschafter nach Den Haag — darunter Yi Jun —, um die internationale Gemeinschaft über die Ungerechtigkeit des Vertrags zu informieren. Das Gebäude wurde 1925 durch einen Brand weitgehend zerstört und wiederaufgebaut. Nach der Restaurierung im Dezember 2009 ist es seit August 2010 als historische Ausstellungshalle für die Öffentlichkeit zugänglich.