
Onjuamun und Dongheon
Provinz Chungcheongnam Stadt Asan 온주길 27
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Onjuamun und Dongheon sind Verwaltungsgebäude aus der späten Joseon-Zeit. Der Torturm trägt eine Tafel mit der Aufschrift „Onjuamun“; „Onju“ bezieht sich auf „Onyang“, den Ortsnamen für das Stadtgebiet von Asan. Der Torturm ist zweistöckig auf Granitfundamentsteinen errichtet, wobei die untere Ebene als Durchgang und die obere als Nurmaru (erhöhter Holzdielenboden) genutzt wurde. Der Dongheon steht etwa 50 m nördlich des Torturms. Er diente während der Joseon-Dynastie als Dongheon des Kreises Onyang; ein Dongheon entspricht in heutigen Begriffen dem Amtssitz des Kreismagistrats. Nachdem er seine Funktion als Dongheon verloren hatte, diente er ab 1928 als Polizeiwache der japanischen Besatzung, nach der Befreiung als Polizeiposten und nach der Stadterhebung 1986 zwei Jahre lang bis 1988 als Nachbarschaftsamt von Onju-dong; 1993 wurde er instand gesetzt und wiederhergestellt. Dieses Gebäude ist ein eingeschossiger Bau von 6 Kan an der Vorderseite und 2 Kan an der Seite, errichtet auf einer Granitplattform, mit einfach vorspringendem Krüppelwalmdach. Vor Onjuamun stehen Stelen, in die die Verdienste der würdigen Kreismagistrate eingraviert sind, die diesen Ort durchlaufen haben. 1973 wurde sein Wert anerkannt und er zum materiellen Kulturgut der Provinz Chungcheongnam-do erklärt. Auch in jüngster Zeit wurden weitere Ausgrabungen fortgesetzt, und man hofft, dass künftig noch mehr seiner Züge zutage treten werden.