
Bunokjeong, Pohang
Provinz Gyeongsangbuk Stadt Pohang 북구 기계면 봉계길 146
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Das Pohang Bunokjeong ist ein Pavillon, der 1820 (im 20. Jahr von König Sunjo) erbaut wurde, um die tugendhaften Verdienste von Donong Kim Gye-yeong (1660–1729) zu ehren. Das Bunokjeong hat einen T-förmigen (丁) Grundriss, mit einer 3 Kan breiten erhöhten Holzbodenhalle (numaru) an der Front und 2 Kan beheizten Ondol-Räumen, die rechtwinklig an der Rückseite angeordnet sind. Das allgemeine Merkmal eines T-förmigen Pavillons besteht darin, einen großen Boden im unteren Teil des 丁 und die Räume darüber anzuordnen, doch das Bunokjeong ordnete unter Berücksichtigung der Aussicht auf den Gebirgsbach die erhöhte Holzbodenhalle im oberen Teil des 丁 und die Räume im unteren Teil an; mit Rücksicht auf die Hierarchie des Zugangs haben die Ondol-Räume ein Walm-und-Giebel-Dach und die erhöhte Halle ein Giebeldach, wobei die Höhen des Firsts und der Traufen angeglichen wurden — diese verfeinerte, auf die umgebende Landschaft bedachte Grundriss- und Anordnungsgestaltung ist ein für das Bunokjeong einzigartiges architektonisches Merkmal, das bei anderen Pavillons selten zu sehen ist. Vor dem Bunokjeong liegen das Yonggyecheon-Tal und alte mächtige Bäume, und es steht an einem malerischen Ort, von dem aus man die umliegenden Berge und Bäche überblicken kann. Dieser Standortcharakter ist in alten Aufzeichnungen, in denen der einschlägige Inhalt bestätigt wird, gut belegt — etwa Kim No-gyeongs „Hwasujeong" und „Yonggyejeongsa", Kim Jeong-huis Tafeln und Tafelaufschriften „Bunokjeong" und „Cheongnyuheon" sowie von verschiedenen berühmten Persönlichkeiten hinterlassene Gedichttafeln und Schriften wie „Hwasujeong-gi" und „Donongjeong-gi" —, sodass die auf das Bunokjeong bezogenen Aufzeichnungen gut erhalten sind, was seinen wissenschaftlichen Wert sehr herausragend macht. Das Bunokjeong hat ein klares Baudatum und einen klaren Zweck, gut erhaltene zugehörige Aufzeichnungen einschließlich von Literaten wie Kim Jeong-hui hinterlassener Tafeln und Tafelaufschriften, und nicht nur sind die Berg- und Wasserformationen der Umgebung hervorragend, sondern es bringt auch den ästhetischen Wert eines mit der traditionellen Landschaft harmonierenden Pavillons gut zum Ausdruck. (Quelle: Korea Heritage Service)