
Seobinggo-dong Bugundang
Seoul Bezirk Yongsan 서빙고로59길 3-6 (서빙고동)
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Das Bugundang von Seobinggo-dong ist ein Ritualschrein, den die Bewohner dieses Dorfes in der Joseon-Zeit zum Schutz des Dorfes und zum Wohlergehen seiner Bewohner errichteten. Bugundang ist ein Schreinname, der nur in der Gyeonggi-Region um Seoul gebräuchlich war. Dieser Schrein zeigt nicht nur den Baustil der Schreine der späten Joseon-Zeit, sondern ist auch ein kleines ziegelgedecktes Gebäude, das den Dorfritus-Glauben (Dongje) der Seouler Gegend widerspiegelt; erhalten sind hier fünf Hängetafeln (Hyeonpan)—darunter eine, die 1635 (im 13. Jahr von König Injo von Joseon) bei der Ausbesserung des Schreins angebracht wurde—sowie schamanische Malereien (Musindo). Insbesondere sollen die Musindo König Taejo von Joseon und seine Gemahlin sowie die Sambul Jeseok, die Gottheiten der Geburt, des Lebens und des Ackerbaus, darstellen und werden als Schutzgeister verehrt, die das Dorf behüten.