Stätte des Signalfeuers von Mongmyeoksan
Seoul Bezirk Jung 예장동
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Ein Signalfeuer (Bongsudae) war ein altes Kommunikationsmittel, das mit Fackelflammen und Rauch dringende Nachrichten weitergab. Man bestieg einen hohen Berg und entzündete Feuer, wobei tagsüber mit Rauch und nachts mit Feuerschein Signale gesendet wurden. Das Signalfeuer am Namsan wurde nach der Verlegung der Hauptstadt nach Hanyang 1394 (3. Jahr von König Taejo von Joseon) errichtet und etwa 500 Jahre lang genutzt, bis zum Jahr nach der Gabo-Reform. Es wurde nach dem alten Namen des Namsan Mongmyeoksan-Signalfeuer genannt und, da es in Seoul lag, auch Gyeongbongsudae. In normalen Zeiten wurde ein Feuer entzündet, zwei beim Erscheinen eines Feindes, drei bei Annäherung an die Grenze, vier beim Überschreiten der Grenze und fünf, wenn an der Grenze mit den eigenen Truppen gekämpft wurde. Als zentrales Signalfeuer, bei dem die Signale aus dem ganzen Land eintrafen, spielte das Namsan-Signalfeuer eine wichtige Rolle. Es soll fünf Standorte von Ost nach West gegeben haben, doch die Signalfeuer sind heute verschwunden und nur die Stätten sind erhalten. Da keine Aufzeichnungen überliefert sind, lässt sich der genaue Ort nicht bestätigen, doch wurde ein Standort durch Zusammenführung einschlägiger Materialien wie des Cheonggudo wiederhergestellt.