
Sunheung Hyanggyo
Provinz Gyeongsangbuk Stadt Yeongju 순흥면 청구길 15-36
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Das genaue Gründungsdatum von Sunheung Hyanggyo ist unbekannt, doch wird angenommen, dass es in der späten Goryeo- oder frühen Joseon-Zeit gegründet wurde. Zunächst wurde es in Geumseong nördlich von Sunheung-bu errichtet, dann 1718 (im 44. Jahr König Sukjongs) nach Yadong im Osten und weiter oben verlegt, später 1750 (im 26. Jahr König Yeongjos) nach Seokgyo-ri im Süden und 1770 (im 46. Jahr König Yeongjos) an seinen heutigen Standort; 1971 wurde es instand gesetzt und 1975 wurden sein Pavillon und das Dancheong (Farbdekor) ausgebessert. Ursprünglich war Sunheung Hyanggyo ein Opferort, an dem die konfuzianischen Gelehrten der Region Sunheung während der Joseon-Dynastie verweilten, um Bildung zu pflegen, und an dem die Tafeln des Konfuzius und anderer früherer Weiser geborgen und Gedenkriten abgehalten wurden. Später diente es auch als dörfliches Selbstverwaltungsorgan, doch vom 16. Jahrhundert an schwächte sich inmitten von Schwierigkeiten im Betrieb der Hyanggyo sowie sozialen und wirtschaftlichen Wandels die Bildungsfunktion ab, und nur die Opferfunktion blieb. Zu den erhaltenen Bauten zählen der 7-Gefache-Daeseongjeon, der 6-Gefache-Myeongnyundang, die je 5-Gefache-Dongmu und Seomu, der 4-Gefache-Dongjae, der 7-Gefache-Torturm (Munru), das Sammun, das Hyeopmun, das Jusa und weitere. Im Daeseongjeon sind die Tafeln der fünf Weisen und zehn Philosophen geborgen, in Dongmu und Seomu die Tafeln von sechs Weisen der Song-Dynastie und achtzehn Weisen Koreas. Darüber hinaus werden hier Materialien wie das Jipsaan, das Myeonbullyu Woniman und das Gyojung Jamnok aufbewahrt, die im Zuge des Hyanggyo-Betriebs in der späten Joseon-Zeit verfasst wurden.