Sunjeonghyo Hwanghu Yunssi Chinga
Seoul Bezirk Jung 퇴계로34길 28
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Das Haus der Familie von Kaiserin Sunjeonghyo (des Yun-Klans) ist ein Wohnhaus, das den Charakter einer Oberschicht-Wohnstätte der Joseon-Zeit anschaulich bewahrt. Es wurde nach dem Vorbild des Yun-Klan-Hauses in Okin-dong, das im Namsangol-Hanok-Dorf steht, rekonstruiert. Ursprünglich stand es in Okin-dong 47-133, Jongno-gu, und wurde 1996 beim Anlegen des Namsangol-Parks verlegt. Das Haus, das der Überlieferung nach in der späten Joseon-Zeit die Residenz von Kaiserin Yun war, hat einen insgesamt quadratischen (ㅁ-förmigen) Grundriss, und sein Haupttor weist nach Osten. Die Männerräume (Sarangchae) wurden in Pavillonform an der südöstlichen Ecke des Grundstücks errichtet, in einer Lage, die die ganze Stadt überblickt. Die Haupthalle (Daecheong) der Frauenräume (Anchae) ist eine sechs Joch große Halle, zwei Joch tief und drei Joch breit, nach Osten ausgerichtet. Die Säulenköpfe sind sämtlich vom Einfachkonsolen-Typ (Choikgong), und das Gefüge, das wolkenförmige Konsolen (Ungong) zum Tragen der Pfetten verwendet, ist eigenartig. Das Dach der Männerräume ist ein Krüppelwalmdach (Paljakjibung) mit an den vier Ecken angesetzten Traufsparren, und die Giebelflächen sind mit Ziegelmauerwerk ausgeführt. Die Fensterelemente sind vom Doppelflügeltyp mit Gittertüren und Hakenkreuz-Fenstern, jedoch verfallen. Sehenswert ist die Ziertechnik der festen Oberlichter der Männerräume, deren senkrechte Gitterstäbe leicht versetzt sind. An der Giebelwand der Küche wurde über dem Dach der niedrigen Dienerräume ein Gitterfenster angebracht, um die natürliche Belüftung zu fördern; seine Schnitzerei ist vorzüglich, die Blumenschnitzerei am Giebelende verwendet den typischen Soesari-Stil, und die Säulenecken sowie die Kanten der Mittelriegel (wie Oesamo, Siri und das Mossangsa-Ziselieren) sind ebenfalls fein gearbeitet.