
Tempel Gwangheungsa (Andong)
105 Gwangheungsagil, Seohu-myeon, Andong-si, Gyeongsangbuk-do
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Der Überlieferung nach wurde der Tempel Gwangheung vom Großmeister Uisang während der Regierungszeit von König Sinmun (681–691) von Silla gegründet. Besonders in der frühen Joseon-Zeit wurde hier das Schnitzen und Drucken von Sutras rege betrieben; es ist ein altehrwürdiger Tempel der Region Andong, der zahlreiche Aufzeichnungen über sich gut bewahrt hat, etwa die 1573 gefertigte Bronzeglocke von Gwangheung, im 17. und 18. Jahrhundert verfasste Dokumente im Besitz des Tempels sowie Schriften wie das „Gwangheungsa junggeon sajeok“, das „Yaun daeseonsa munjip“, das „Hamhongdangjip“ und das „Gwangheungsa eungjinjeon chuwollok seo“. Ursprünglich war Gwangheung einer der prächtigsten und größten Tempel von Andong, doch ein großer Brand im Jahr 1964 vernichtete die Haupthalle Daeungjeon, während der Geungnakjeon 1954 sowie der Pavillon Hakseoru und die große Halle 1962 verfielen und einstürzten; heute wird im Eungjinjeon, der ein Nebengebäude war, ein Shakyamuni-Buddha verehrt. Der Eungjinjeon des Tempels Gwangheung in Andong wurde am 13. November 2025 zum Schatz erklärt. Zudem sind der im Eungjinjeon verehrte Shakyamuni-Buddha mit fünf Figuren und die im Myeongbujeon verehrte hölzerne Triade des Bodhisattva Ksitigarbha als materielles Kulturgut der Provinz Gyeongsangbuk-do ausgewiesen. Der 400 Jahre alte Ginkgobaum hinter dem Iljumun-Tor des Tempels Gwangheung gilt als eines der Wahrzeichen der Herbstlaubfärbung von Andong.