
Wohnhaus von Gwon Hui-mun
전북특별자치도 장수군 산서면 오메길 9
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Es handelt sich um ein altes Haus der späten Joseon-Zeit in Osan-ri, Sanseo-myeon, das errichtet wurde, als sich der Vorfahre der zehnten Generation des heutigen Eigentümers zusammen mit seiner Familie in Osan-ri niederließ, um den literarischen Säuberungen unter König Gwanghaegun zu entkommen. Der Firstbalken-Inschrift zufolge wurde der Hauptbau (Anchae) 1866 und der Empfangsbau (Sarangchae) im 49. Jahr von König Yeongjo (1733) errichtet. Der Sarangchae wurde 1875 renoviert und nach dem Bau des Anchae von einem anderen Ort hierher versetzt. Bevor 1973 der Torbau (Mungan-chae) errichtet wurde, diente das Westtor vor dem Blumenbeet des Sarangchae als Haupttor, doch da es eng war und für Kutschen schwer passierbar und zudem die Ausrichtung des Tores als unheilvoll galt, wurde der Mungan-chae gesondert errichtet. Gewöhnlich ist der Mittelpunkt alter Häuser der Sarangchae, doch bei diesem Haus ist der Anchae das Zentrum. Dass die Struktur nicht dem für Häuser der Region Jeolla typischen linearen Typ, sondern der 'L'-Form folgt und die Frontsäulen des Anchae rund, die des Sarangchae hingegen viereckig sind, zeigt ebenfalls, dass der Anchae das Zentrum des Hauses ist. Neben Anchae und Sarangchae sind der Westflügel, der untere Flügel, der Mungan-chae und der Außenflügel angemessen angeordnet. Anchae, Sarangchae und Westflügel sind nahezu im Originalzustand, die übrigen Gebäude jedoch stark verändert. Der Mungan-chae wurde durch Aufmauern von Blöcken zum Lager, der Außenflügel dient als Stall, Lager und Bad. Im unteren Flügel befinden sich Viehställe wie ein Schweinestall und ein Rinderstall, und an einer Seite des Sarangchae wurde eine Futterkammer angelegt. Obwohl das Haus von Gwon Hui-mun in weiten Teilen verändert und umgebaut wurde, bewahren Anchae und Sarangchae fast ihr altes Erscheinungsbild, sodass sich der Charakter der Oberschichtwohnhäuser der späten Joseon-Zeit erkennen lässt.