
Wontongsa (Seoul)
Seoul Bezirk Dobong 도봉로169길 520 (도봉동)
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Wontongsa ist ein direkt angegliederter Tempel von Jogyesa, dem Tempel der 1. Pfarrei des Jogye-Ordens des koreanischen Buddhismus, gelegen am Berg Dobongsan in Dobong-gu, Seoul. Wontongsa ist seit langem als Ort asketischen Gebets bekannt, der auf dem günstigsten glückverheißenden Platz des Berges Dobongsan liegt, flankiert vom Berg Suraksan und dem Berg Samgaksan zu beiden Seiten und mit Blick auf den Han-Fluss. Beginnend mit dem großen Meister Muhak in der frühen Joseon-Zeit und in der Neuzeit mit bedeutenden Mönchen wie Mangong, Dongsan und Chunseong weilten hier geistliche Lehrer und erlangten große Erleuchtung; für viele Menschen ist er auch als Ort des Avalokiteshvara-Gebets (Gwaneum) berühmt. Zudem war er ein Ort, an dem Persönlichkeiten wie Jo Hyeon-myeong und Seo Myeong-gyun, die während der Regierung von König Yeongjo von Joseon als oberste Staatsräte dienten, Staatsangelegenheiten besprachen und Körper und Geist pflegten, und er war unter den konfuzianischen Gelehrten jener Zeit als berühmter Ort hochgeschätzt. Auf dem Tempelgelände befindet sich heute eine Steingrotte, in der Yi Seong-gye, König Taejo von Joseon, gebetet haben soll, und auf einem großen Felsen unterhalb der Yaksajeon-Halle sind die Worte Sanggongam eingemeißelt, die der Überlieferung nach eingraviert wurden, weil Taejo an dem Tag, an dem er sein Gebet beendete, träumte, er werde ein himmlischer Staatsminister (Jeongseung) und erweise dem Jadekaiser seine Aufwartung. Der Felsen hinter dem Tempel, Uiam genannt, soll unterdessen ursprünglich „Gwaneumbong“ geheißen haben, weil er die Gestalt des zum Buddha betenden Bodhisattva Avalokiteshvara hat. Betrachtet man das umgebende natürliche Gelände genau, so scheinen Felsen in Gestalt verschiedener Tiere wie Tiger, Elefanten und Kraniche ihre Köpfe zu diesem Felsen zu neigen. Vielleicht deshalb glauben die Menschen, dieser Ort sei eine vom Himmel gesegnete heilige Stätte des Avalokiteshvara.