Yeonmisa (Andong)
Provinz Gyeongsangbuk Stadt Andong 제비원로 672 (이천동)
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Der Yeonmisa ist ein Zweigtempel des Gouensa, des Haupttempels des Jogye-Ordens des koreanischen Buddhismus, gelegen auf dem Berg Odosan in Icheon-dong, Andong, Provinz Gyeongbuk. Sein Ursprung geht auf Myeongdeok zurück, einen der Schüler des Goguryeo-Mönchs Bodeok, der eine Buddha-Statue in einen Felsen meißelte, sie aufstellte und Yeongusa nannte. Später wurde er, da das die Statue bedeckende Dach einer Schwalbe ähnelte, Yeonjaru genannt, und da die Mönchsunterkünfte (Yosa) dem Schwalbenschwanz und die Haupthalle dem Schwalbenschnabel entsprachen, kam er zu dem Namen Yeonmisa. Der Name Yeonmisa soll auch von Yeonbiwon stammen, gemeinhin Jebiwon genannt, einer Herberge, in der zur Joseon-Zeit Reisende zwischen der Region Yeongnam und Hanyang rasteten. Das sanfte Lächeln des Steinbuddhas von Icheon-dong, eines im Yeonmisa aufbewahrten Schatzes, ist als ein symbolträchtiges Gesicht von Andong wohlbekannt. Dieser Steinbuddha, gemeinhin auch Jebiwon-Maitreya-Buddha genannt, ist ein kostbarer Buddha, der allein aus der langen Geschichte des Yeonmisa verblieben ist, und einer der wenigen repräsentativen Maitreya-Buddhas der koreanischen Buddhismusgeschichte. Zudem steht dieser Steinbuddha in Verbindung mit den Gegenständen des Volksglaubens, die das gewöhnliche Volk über lange Zeit in seinem Leben zu verwurzeln suchte, so sehr, dass er sogar im Seongju-puri, einem repräsentativen Volkslied, vorkommt. Obwohl der Yeonmisa als Tempel von sehr geringer Größe ist, ist der künstlerische und volkskundliche Erbewert, den der Maitreya-Buddha verkörpert, herausragend.